| Demonstration gegen Röttgens Kahlschlag in der Solarindustrie |
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Vor der AS Solar Zentrale in Hannover demonstrierten heute um 5 vor 12 über 100 Beschäftigte lautstark gegen die völlig überzogenen Kürzungspläne von Umweltminister Röttgen und damit für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Unter dem Motto „Wer die Solarenergie beschneidet, beschneidet unsere Zukunft" protestierten die Beschäftigten gegen die Pläne von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), die Einspeisevergütung für Solarstrom schon zum 1. April 2010 radikal abzusenken. „Bereits zum 1. Januar wurde die Solarvergütung um 9 bis 11 Prozent reduziert. Durch die zusätzlich geplante Absenkung um 15% werden sowohl unsere Investitionen als auch unsere Arbeitsplätze gefährdet", warnte Geschäftsführer Gerd Pommerien. Hannovers Wirtschafts- und Umweltdezernent Hans Mönninghoff bekundete vor Ort seine Verbundenheit mit den hannoverschen Solarunternehmen und äußerte sich besorgt um die Arbeitsplätze der Photovoltaikindustrie. Zahlreiche befreundete Unternehmen, auch aus der Windbranche, unterstützten die Protestaktion. Bundesweit beteiligten sich an den symbolischen Werkschließungen mehr als 35 Solarunternehmen. Rund 20.000 Beschäftigte aus den Bereichen Industrie, Mittelstand und Handwerk folgten damit heute dem Protestaufruf des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). Weitere Informationen finden sich auf der Kampagnenseite www.solar-made-in-germany.de. |





