Entgegen der Aussagen des amtierenden Umweltministers Norbert Röttgen sowie der Fachzeitschrift „Photon“ wäre die zurzeit diskutierte erneute Degression der Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen um 15% ein schwerer Schlag gegen die noch junge deutsche Solarindustrie. Die Folgen dieses Schrittes wären äußerst schwerwiegend: Deutsche Hersteller hochwertiger Solarmodule wären gegenüber der chinesischen Billigkonkurrenz nicht mehr wettbewerbsfähig, was zum Abbau von bis zu 50.000 einheimischen Arbeitsplätzen einerseits sowie zum Verlust der deutschen Technologieführerschaft anderseits führen könnte. Das deutsche Know-how kombiniert mit höchster Produktqualität sind die Hauptgaranten für ein nachhaltiges Umsatzwachstum sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Als abschreckendes Beispiel reicht ein Blick auf den spanischen Markt, wo eine drastische Reduzierung der Einspeisevergütung zum nahezu vollständigen Zusammenbruch der dortigen Photovoltaikumsätze geführt hat.
Daher ist es völlig unverständlich und verantwortungslos seitens der „Photon“ sogar eine Reduzierung um 20% zu fordern. Die AS Solar GmbH distanziert sich aufs Schärfste von diesen Aussagen und appelliert an sämtliche Beschäftigte der Solarindustrie dasselbe zu tun!
|