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All children in the world should have access to education! With a donation, we try to realize this goal. So this year, instead of Christmas presents, we support a project by the Kindernothilfe, which supplies remote villages in Sambia with solarpowered radios. Because no other electricity is available, these solar radios are the only way to educate the children. Further more, a special radio program provides them with information on resource preserving agriculture.
Informationen über die Kindernothilfe finden sie unter:
www.kindernothilfe.de
Bildung und Umweltschutz: Radioschulunterricht für Kinder und Jugendliche einer ländlichen Region in Sambia
Die AusgangssituationDie Gemeinde Chikuni liegt ca. 150 km südöstlich von Sambias Hauptstadt Lusaka. Das Gebiet ist geprägt von geringen Niederschlägen. Die ländliche Bevölkerung versucht, ihr Einkommen aus der Landwirtschaft zu verbessern, indem sie Waldflächen abholzt und diese entweder für den landwirtschaftlichen Anbau nutzt, oder das gefällte Holz zu Holzkohle weiterverarbeitet. Diese kontinuierliche Abholzung verschlechtert die Wasserbilanz der Region zunehmend. Weitere drängende Probleme in dieser ländlichen Region sind: Analphabetismus, Mangel an gut ausgebildeten Menschen, fehlender Zugang zu Märkten wegen schlechter Straßeninfrastruktur sowie schlechte Bodenqualität.
Gemeinsam mit der sambischen Partnerorganisation Chikuni Mission führt Kindernothilfe in dieser abgeschiedenen ländlichen Region ein breit angelegtes Bildungsprogramm für Kinder und Jugendliche durch, die sonst keinerlei Möglichkeit zu einem Schulbesuch hätten.
Das ProjektIn 23 Dörfern wurden „Radioschulen“ eingerichtet. Diese erreichen in 69 Klassen etwa 1500 Kinder.
Möglich ist dieses Radioschulprogramm nur durch den Einsatz von Solartechnik: In jedem der 23
Dörfer, die abseits jeder Stromversorgung liegen, gibt es ein Radio, das mittels eingebauter Solarzellen
funktioniert. Ein großes Anliegen war es, Wissen über land- und forstwirtschaftliche Zusammenhänge zu verbreiten.
Das ProjektzielZiel des Projektes ist es, den SchülerInnen der Radioschulen Methoden nachhaltiger Land- und Forstwirtschaft beizubringen. Dies geschieht durch ein zusätzliches
Unterrichtsangebot nach dem eigentlichen Radioschulunterricht. Die Kinder erlernen neue Fertigkeiten, z. B. Aufforstung oder Gemüseanbau, sie erfahren etwas über die Wichtigkeit einer intakten Umwelt für den Menschen, und über die negativen Auswirkungen von Entwaldung. So werden sie ermutigt und angeregt, etwas gegen die Abholzung der Wälder in ihrer Umgebung zu unternehmen und auch ihre Familien von der Schädlichkeit der Abholzung zu überzeugen. Schließlich sollen die Kinder die neu erlernten Fähigkeiten gemeinsam mit den Familien umsetzen und neue Bäume anpflanzen. Die Kinder werden Agenten ihrer eigenen Entwicklung und tragen dazu bei, das Verhalten ihrer Dorfgemeinschaft in Bezug auf die Umwelt zu verändern. Letztendlich wird so eine nachhaltige Verbesserung der Ernährungslage erreicht.
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